Foto:LWL/Ch. Bonatz

Stadtspaziergang Baukultur Arnheim

10./11. Oktober 2019, Arnheim

In den 1990er Jahren hat die Stadt Arnheim eine große Vision entworfen. Arnheim sollte Großstadt werden! Als drittgrößte Stadt zwischen der Randstaat und dem Ruhrgebiet in der Provinz Gelderland gelegen, wollte die Stadt Arnheim mit großangelegten städtebaulichen Projekten und herausragenden Einzelprojekten diesem Wunschbild gerecht werden.

Leider ging die weltweite Finanzkrise auch an Arnheim nicht vorbei. Viele dieser Projekte „starben“. Trotzdem konnten noch Projekte wie z.B. die Centraal Station von UN Studios realisiert werden. Andere Projekte wie das „Rijnbogen“ Projekt konnten aufgrund der Widerstände in der Bevölkerung nicht umgesetzt werden.

Aufgrund dieser Ereignisse hat ein Umdenken stattgefunden. Die Stadt Arnheim hat sich für eine qualitätvolle Projekt- und Prozesskultur entschieden, die die Akzeptanz aller Akteure des Baugeschehens findet, z. B. die Entwicklung des „Modekwartiers Klarendal“ oder des Bartokparks im Herzen der Innenstadt.

Machen Sie sich selbst ein Bild von Arnheims wechselvoller Stadtplanungs- und Architekturphilosophie.

Diese und weitere Projekte erwarten Sie:

•    Kulturzentrum Rozet (Neutelings Riedijk Architects), „Best Dutch Building 2014“
•    Provinzverwaltung Gelders Huis (Team V architectuur), „Best Dutch Building 2018“
•    Konzerthalle Musis Sacrum (Van Dongen-Koschuch Architects)
•    Coehoorn - Central Station (UNStudio)
•    Modekwartier Klarendal, „Golden Pyramid 2013“ (Auszeichnung für innovative Quartiersentwicklung)
•    Industriepark Kleefse Waard, „Golden Pyramid 2015“
•    Bartokkwartier, südliche Innenstadt

 

Ein detailliertes Programm erhalten Sie in Kürze hier!


Lust auf Arnheim?


Anmeldung

Die 2-tägige Exkursion beginnt am Donnerstag, den 10. Oktober  um 10:30 Uhr im Showroom des Architectuurcentrums CASA, Langstraat 20 und endet am Freitag, den 11. Oktober gegen 16:00 Uhr.
Die Teilnahmegebühr der 2-tägigen Exkursion beträgt 100 EUR. Student*innen zahlen die Hälfte der Teilnahmegebühr. Die An- und Abreise sowie die Übernachtung müssen von den Teilnehmer*innen individuell organisiert und finanziert werden.


Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie per E-Mail eine Eingangsbestätigung. Wenn Sie in Ihrem Posteingang keine E-Mail vom "LWL" finden, schauen Sie bitte unbedingt auch in Ihren Spamordner. Sollten Sie nicht unmittelbar eine Bestätigung erhalten, dann wenden Sie sich bitte an Eva Pohlmann Tel. 0251 591-3572

 

Mit der Anmeldung erklären Sie sich einverstanden, dass persönliche Daten zur Organisation und Abwicklung der Veranstaltung elektronisch gespeichert werden. Diese Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Sobald die Daten für die Veranstaltungsabwicklung nicht mehr benötigt werden, löschen wir diese umgehend.

Während der Veranstaltung werden Bild- und Tonaufnahmen aufgenommen. Durch Ihre Anmeldung zur Teilnahme an der Veranstaltung willigen Sie ein, dass diese Bild- und Tonaufnahmen zur Dokumentation der Veranstaltung oder für Eigenveröffentlichungen verwendet werden.

Im Zuge der Veranstaltung erstellen wir eine Teilnehmer*innenliste. Sollten Sie nicht wünschen, dass Ihre Daten in diese Liste aufgenommen werden, dann geben Sie uns kurz Bescheid.

Im Weiteren gilt die Datenschutzerklärung des LWL.


 

Ansprechpartnerin:

Dipl.-Ing. Christine Bonatz, Tel: 0251 591-3877
Email: christine.bonatz@lwl.org

 


Stadtspaziergang Baukultur Detmold

11. Juli und 3. September 2019, Detmold

Auf Grund der hohen Nachfrage wiederholen wir den Stadtspaziergang Baukultur Detmold. Bekannt ist Detmold als „Land des Hermanns“ und als Standort des Freilichtmuseums.

 

Die ehemalige Residenzstadt Detmold hat viel mehr zu bieten: das Residenzschloss inmitten der Stadt, spätmittelalterliche Fachwerkbauten, stattliche Bürgerhäuser, barocke Prachtbauten, eindrucksvolle Villen des Klassizismus und der Gründerzeit säumen die Straßen, Gassen und Plätze und tragen somit zum baukulturellen Facettenreichtum bei. Mit dem Palais Garten und dem Friedrichsthaler Kanal zeigt sich in Detmold auch eine beeindruckende Park- und Wasserlandschaft.

 

Detmold war bis 1995 aber auch Garnisonsstadt, die größte im Kreis Lippe.

Auf dem zentrumsnahen Kasernenstandort an der Emilienstraße richtete sich die Hochschule Ostwestfalen-Lippe ein. Mit zeitgenössischen Neu- und Erweiterungsbauten ist hier ein innovativer Hochschulstandort für Ostwestfalen entstanden.

Für die Gebäude der ehemaligen Luftwaffenkaserne im Stadtteil Hohenlohe wurde nach dem Abzug der britischen Streitkräfte ein städtebaulicher Rahmenplan zur Umnutzung und baulichen Verdichtung des ehemaligen Kasernenareals entwickelt.

Von den zahlreichen Umnutzungen, Sanierungen und Erweiterungsbauten mit den Nutzungszielen Wohnen, Dienstleistung, Freizeit, Bildung, Kultur und Sport können Sie sich an ausgewählten Beispielen ein Bild machen.

 

Kennen Sie die Architektin Gertrud Enzensberger? Eine bedeutende Architektin in Detmold. Sie hat diverse Reihen- und Terrassenhäuser und ein 8-stöckiges Apartmenthaus in den 1960er- und 1970er Jahre errichtet. Das Apartmenthaus gehört zur Gruppe der jüngsten Denkmäler in Westfalen-Lippe.

 

Architekten, Planer und Vertreter der Stadtverwaltung Detmold und der LWL- Denkmalpflege, Landschafts-und Baukultur begleiten Sie durch Detmold und stellen Ihnen die Projekte vor.

 

Nehmen Sie am Stadtspaziergang Baukultur teil, und lernen Sie die besondere Pflege und Entwicklung des baukulturellen Erbes in Detmold kennen.


 

Ansprechpartnerin:

Dipl.-Ing. Christine Bonatz, Tel: 0251 591-3877
Email: christine.bonatz@lwl.org

 


Impressionen vom Stadtspaziergang Detmold

11. Juli 2019

Foto: LWL/M. Schmidt
Drei-Familien-Villa, Wohnhaus in Detmold, 1996. Foto: LWL/M. Schmidt
Historischer Altstadtkern Detmold. Foto: LWL/M. Schmidt
Hochschule für Musik Detmold. Foto: LWL/M. Schmidt
Campus Emilie Detmold. Foto: LWL/M. Schmidt

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Foto: LWL/M. Schmidt

Leezen-Baukult(o)ur Münster

16. Mai 2019, Münster

Kennen Sie das „Innovationsviertel Münster“?
Wie sieht die Zukunft der Stadthäfen in Münster aus?
Hochschul- und Forschungs-Exzellenz Münster: Wohin fließen die Investitionsmillionen?

Wenn diese Fragen Ihre Neugierde wecken, Sie sich für Baukultur interessieren und körperliche
Bewegung mögen, nehmen wir Sie gerne auf eine Baukultur-Fahrradexkursion zu (weitgehend) unbekannten Orten in Münster mit.

Die Ganztagestour startet am Leonardo-Campus in Münsters Norden, führt dann durch den westlich der Kernstadt gelegenen „Forschungs-, Hochschul- und Medizin-Speckgürtel“ der Stadt und endet im Süd-Osten an den kanalnahen Entwicklungsflächen jenseits und diesseits des Albersloher Weges.

Geführt werden Sie von Architekten, Planern und ortskundigen Urbanisten.


 

Ansprechpartner Leezen-Baukult(o)ur:
Dipl.-Ing. Darius Djahanschah, Tel: 0251 591-4002
Email: darius.djahanschah@lwl.org

 


Impressionen von der Leezen-Baukult(o)ur Münster

Foto: LWL/Ch. Bonatz
Foto: LWL/M. Schmidt
Foto: LWL/M. Schmidt
Foto: LWL/Ch. Bonatz
Foto: LWL/Ch. Bonatz

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